Verdammnis

Nach einer langen Fahrt gestern und einer am Abend nicht auffindbaren Möglichkeit online zu gehen, musste ich gestern leider schon das zweite Mal mit meinem Vorsatz brechen, jeden Tag meines Uralubs etwas in diesen Blog zu schreiben. Das aber nehme ich hin. Dafür bin ich nun wirklich „im Urlaub“, ausgerüstet mit einem geliehenen Laptop der Marke Mum und nach Klärung an der Rezeption sogar der Möglichkeit, das WLAN zu nutzen.
Es geht also bergauf 🙂

Das Sonnenlicht bahnte sich seinen Weg, unaufhaltsam. Verzweifelt versuchte er an den Mauern emporzuklettern, kratzte sich die Finger an dem harten Stein und Mörtel wund. Niemand hörte sein Schreien, niemand würde kommen, ihn zu retten. Dies steinerne Gefängnis war gemacht für Kreaturen wie ihn; um seinesgleichen zu vernichten. Er wusste, wann die erste der beiden Sonnen sich über den Horizont geschoben hatte. Obgleich er sie in seinem Gefängnis nicht sehen konnte, er spürte die Wärme durch das Loch weit über ihm. Danach gab es kein Entkommen mehr. Er wusste, er würde sterben, elendig verbrennen. Bis zur Mittagszeit war er dazu verdammt zu warten, konnte sich Gedanken über seine Taten, sein schlechtes Verhalten, sein unmenschliches Wesen machen. Erst dann würden die Sonnengötter einen Blick in die Dunkelheit des Gemäuers werfen und ihr Blick würde ihn vernichten.

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