Einerseits lief der Einstieg ganz gut. Am 1.11, ein Freitag, war ich dank kränklichem Töchterchen den ganzen Tag zu müde, um wirklich etwas zu arbeiten. Da ich derweil ohnehin nur dabei bin, viel schreiben zu müssen (für die Arbeit, das bedeutet bei mir: Dokumentationen, Anleitungen und Mails), verfalle ich bei Müdigkeit doch sehr schnell darauf, statt der Schreibarbeit den Schreibspaß vorzuschieben.
Am Freitag war ich also voll mir dabei. Und ich denke, hin und wieder darf man sich auch solche Ausreißer leisten.
Der Samstag verlief, naja – irgendwie habe ich es geschafft zu schreiben. Vormittags hielten sich die Kopfschmerzen in Grenzen. Zum Abend hin wanderte ich lieber ganz ganz früh ins Bett.
Der Sonntag war dafür sogar recht erfreulich. Zwar ist es nach wie vor ein Ding der Unmöglichkeit wieder früh am Morgen zu schreiben, da meine Kinder immer auch gleich auf der Matte stehen, sobald ich aufstehe (dank Zeitumstellung nun sogar manchmal noch früher …). Aber: Mein Mann war mit ihnen den Vormittag unterwegs. Meine Schreibarbeit konnte ich also erledigen, genauso wie sämtliche Haushaltspflichten, die am Wochenende noch anfallen.
Und heute? Gut gestartet mit Zug und Mittagspausenschreiberei, noch nicht mein Soll erfüllt, aber mit einem kranken Kleinkind heute Abend gibt es wahrscheinlich sowieso nur eine Möglichkeit: Lass sie neben mir auf der Couch liegen, bis sie entweder dort einschläft oder ich auch ins Bett gehe.
Im Idealfall habe ich dabei beide Hände frei und kann das Smartphone martern.
Gegenwärtiger Stand: genau 6.111 (Kapitel 3) / 50.000
