Arbeitsbuch

Zwar nicht oft, aber hin und wieder komme ich dazu, etwas „Fachliteratur“ für Schriftsteller zu lesen. Und hin und wieder finde ich dabei auch etwas, dass ich praktisch umsetzen kann.

Vom Prinzip eines Arbeitsbuches habe ich in The Tempest gelesen. Es geht darum, für jedes Projekt ein Notizbuch, einen Ordner oder sonst irgendetwas anzulegen, in das man all seine Gedanken, Probleme und Erfolge niederschreiben kann. Das klingt schon mal nach etwas, dass viele Autoren vermutlich ohnehin tuen – ich eingeschossen.
Bei einem Arbeitsbuch geht es aber noch um etwas mehr: Man soll über das dort Niedergeschriebene reflektieren können. Dazu sollte bei allen Notizen Platz für spätere Kommentare gelassen werden. Dadurch kann man zum Beispiel bei Problemen, mit denen man schon einmal gekämpft hat, nachlesen, wie es einem beim letzten Mal dabei ging; oder wie man sie gelöst hat. Entweder schafft man sich damit eine weitere Lösung oder aber man kann sich zumindest Mut machen, denn man hat das Problem schon einmal in den Griff bekommen, dann klappt es sicherlich auch ein zweites Mal!
All das, was in so einem Arbeitsbuch steht soll zusätzlich auch anderen gezeigt werden können. Damit kommen neue Ideen, Einfälle und vielleicht auch Hilfestellungen, die es ohne eine solche „Dokumentation“ nicht gäbe. Andere Menschen betrachten die eigenen Ideen aus einer anderen Sichtweise. Es lohnt sich also sicherlich, ab und an jemand mit anderem Gedankengut helfen zu lassen.

Einmal davon abgesehen, dass ich das Prinzip eines Arbeitsbuches hier in meinem Blog bereits im Ansatz umsetzte, ist es doch auch einen handschriftlichen Versuch wert. Handschriftlich verteilen sich meine Notizen auf viele Bücher und Papierfetzen, die ich zwar alle an einem Platz im Schrank aufbewahre, die ich aber dennoch erst zusammensuchen müsste. Alle in einem Buch vereint zu wissen, würde mir Sucharbeit ersparen.
Für meine beiden Projekte Drachenelfe und Zeitschiff gedenke ich ein solches Arbeitsbuch anzulegen und meine Ideen in jeweils einem Buch oder Ordner zusammenzufassen. Vielleicht macht es das auch meinem Mann leichter meinen Ideen etwas zu folgen.

Ein Kommentar zu „Arbeitsbuch

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