Projekt „Bibliotheksgeschichte“ fehlgeschlagen

Fast ein halbes Jahr ist es her, seit ich von den Ausschreibung Geheimnisvolle Bibliotheken gelesen und mir vorgenommen haben, eine Kurzgeschichte beizutragen. Der Vorsatz war gut, meine „anderen Umstände“ allerdings alles andere als vorteilhaft. Die Geschichte ist zwar geschrieben, auch abgetippt, doch in der Überarbeitung bin ich stecken geblieben. Ein Baby verschafft einem zwar Zeit – sogar sehr viel Zeit, wenn man nicht nur während des Stillens herumsitzen darf, sondern auch beim Einschlafen und während des Schlafes selbst. Aber leider kommen die zwei bis drei Unterbrechungen, die meine Nachtruhe hat, meinem Denkvermögen nicht entgegen. Meine Blogbeiträge lassen sich einfach „mal so“ herunterschreiben und ich muss für die Überarbeitung nicht topfit sein; mein Anspruch verlang mir bei einer Geschichte, die ich in einen Wettbewerb einreichen will, jedoch ab, sie möglichst gut zu schreiben. Leider gibt das meine Leistung derzeit nicht her. Es war schon ein Akt, die kurze Recherchearbeit für meinen letzten Artikel in meinem Baby-Tagebuch durchzubringen, wie soll ich dann vernünftig eine Kurzgeschichte überarbeiten?
Heute ist der Einsendeschluss und ich bin nicht fertig geworden.

Da ich die Geschichte aber mag, werde ich sie noch zu einem vernünftigen Ende bringen. Wenn es sein muss, sobald ich wieder arbeite und morgens während der Zugfahrt die meiste Konzentration für so etwas habe. Ob ich die Geschichte für eine eventuelle Wiederverwendung eines ähnlichen Themas in einer Ausschreibung aufbewahre oder sie einfach hier in meinem Blog veröffentliche, werde ich noch entscheiden. Vielleicht eignet sie sich als guter Vorgeschmack, für alle, die nicht immer nur meine kleinen Gedankenfetzen lesen wollen 🙂

Allen, die es geschafft haben und denen die Zeit nicht davon gelaufen ist, eine Geschichte einzureichen, wünsche ich nun: Viel Erfolg! 🙂

2 Kommentare zu „Projekt „Bibliotheksgeschichte“ fehlgeschlagen

Hinterlasse einen Kommentar