Da sind sie mal wieder, meine geliebten Metaphern 😉
Ich habe mich in meinem Blog ja schon einige Male mit Metaphern auseinandergesetzt (hier zu finden) – und liebe sie, seit ich endlich verstanden habe, was es eigentlich damit auf sich hat.
Angeregt durch Schreibaufgabe.de und eine Aufgrund einer etwas eigenwilligen Redensart in meinem Roman, ist mir aufgegangen, dass eben jene Redensarten und Redewendungen auch oft metaphorisch sind.
So stand ich vor dem Problem, dass ein Charakter in meinem Buch davon sprich, die Pferde nicht scheu zu machen. Das wäre im Rahmen eines Fantasy-Romans vielleicht nichteinmal unangebracht, doch irgendwie erschien es mir dennoch falsch. Also machte ich aus dem „Pferde scheu machen“ ein „über die Klippe bauen“. Klingt gut und passt.
Zufälliger Weise drehte die nächste Schreibaufgabe, die mir unter kam auch um Metaphern. Man sollte seine Texte durchsehen, nach altbekannten Metaphern, die man verwendet, ohne es zu bemerken.
Allgemein oft verwendet wird zum Beispiel „Das Herz brechen“ oder „Die Sterne vom Himmel holen“. Dinge, die etwas veranschaulichen, es aber bildlich ausdrücken – die aber dennoch jeder kennt und versteht, was es bedeutet.
Als kleine Übung habe ich ein paar Redewendungen einfach umgeschrieben und etwas mehr auf meine kleine Welt gemünzt:
| Einen Streit vom Zaun brechen | Den Zank hetzen |
| Rote Zahlen schreiben | Den Zwergentandler machen |
| Die Sterne vom Himmel holen | Die Welke Rose zum Leben erwecken |
| Die Arschkarte ziehen | Über den Beißer stolpern |
| Das ist Jacke wie Hose | Die Ecken des Rades zählen |
