Nebel umschwirrte die Baumwipfel und sank langsam auf den Wald hinab. Feine Schwaden streckten die Finger aus, umgarnten das üppige Gras und ließ es in milchigem Weiß verschwinden.
Er schloss die Augen und sog tief die Luft ein, roch die Feuchtigkeit, die sich mit dem Schweiß auf seiner Haut vermischte; Ein feuchtes Tuch, das den Blick verschleierte und nichts als wohlige Kühle in der Hitze des Gemüts zurückließ.
Langsam entließ er die Luft aus seinen Lungen, sog sie erneut ein und spürte, wie sich sein Herzschlag verlangsamte. Alles wurde ruhiger. Nichts war zu vernehmen, nur das Pochen tief in seinem Inneren. Seine Gedanken verflüchtigten sich, lösten sich auf, wie der Nebel bei hellem Sonnenschein. Es blieb nichts zurück, als eine unendlich, wohltuende Leere.
