Das Ding mit den Namen

Das mit den Namen ist ja immer so ein Ding: den einen fällt es leicht, welche zu finden, andere benutzen den halben Roman Platzhalter, bis sie endlich den richtigen gefunden haben.

Ich gehöre zu der Sorte Schreiberling, die relativ schnell mit einem passenden Namen aufwarten kann. Oftmals ziehe ich dazu Namensdatenbanken wie firstname.de zu rate. Passende Buchstaben oder Bedeutungen habe ich zumeist im Kopf, an denen hangle ich mich dann entlang, bis etwas Passendes herauskommt.
Da ich am liebsten Fantasy schreibe, verändere ich die Namen meist ein wenig und manchmal helfen auch zusätzliche „Ausrutscher“ auf der Tastatur.

In der letzten Zeit stolpere ich meiner regulären Arbeit des Öfteren über eine weitere Quelle: Namen von Datenbanken (Nicht Datenbanken für Namen ;))..
Tummelten sich auf unseren Uni-Servern Rubriken wie „Moonlight“ oder „Smirnof“, kommen mir mittlerweile andere kreative Gebilde unter.

Hier ein paar Beispiele, was ich aus den Datenbankennamen gemacht habe 🙂

Scyres
Es gab da einen Bösewicht, der nun schon Monate auf einen passenden Namen wartete. Und da war er plötzlich, in einer e-Mail. Die Datenbank wurde anders geschrieben, doch nach etwas überlegen, wie man das wohl ausspricht, machte es plötzlich Klick. Der leicht abgewandelte Datenbankname gefiel mir und passte ziemlich gut 😉

Taglyn
Als ich das las hatte ich plötzlich etwas vor Augen: Klein, gedrungen, gräuliche Haut, mit viel Sabber und spitzen Zähnen. Ein Dämon, eben ein Taglyn.
Mal schauen, wann ich so ein Dings mal irgendwo einfügen kann.

Sylrav(i)a
Auch hier las ich den Namen und dachte, das muss eine stolze Frau sein, schwarzhaarig und auf jeden Fall Königin. Wieder eine leichte Buchstabenabwandlung und schon war der Name perfekt.
Ich fürchte allerdings, die gute Frau ist bereits verstorben, als die Geschichte beginnt, in die ich sie einzubringen gedachte. Aber ich schreibe ja Fantasy – da gibt es jede Menge mittel und Wege, so etwas simples, wie den Tod, zu umgehen, um einen Gastauftritt zu bekommen 😉

So kann also auch der simple Arbeitsalltag plötzlich mit Inspirationen auftrumpfen 🙂

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